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... man an den Motor. Statt einer einteiligen Klappe, kommt man nur über das Heckfenster an Wartungselemente wie Öleinfüllung oder Batterie. Viel mehr geht nicht. Die aus einem Stück bestehende Heckabdeckung kann zwar komplett entfernt werden, der Vorgang hat aber seine Tücken. Die Klappe ist so schwer, dass man zu ihrem Entfernen mindestens zwei Leute benötigt. Bertone behauptete seinerzeit, der Sibilo verfüge über »deformierbare Strukturen« und erfülle gleichzeitig die modernsten gesetzlichen Sicherheitsstandards für Stoßfänger. Dennoch stand nie zur Debatte, das Auto selbst in geringer Stückzahl herzustellen. Sogar der Prototyp wurde nie ganz vollendet, zumal er das eigentlich angedachte Glasur-Finish nie erhalten hat. In mancherlei Hinsicht war der Sibilo – Italienisch für »Pfeifen« oder »Zischen« – ein hervorragendes Beispiel für »mehr Schein als Sein«. Vielsagend ist zumindest, dass Fiat bereits in jenen Jahren, als der Sibilo entstand, mit der chemischen Industrie zusammengearbeitet hat, um »homogene Formen« zu entwickeln. Car berichtete seinerzeit: »Die Idee ist so gut, bietet so viele Vorteile, und die Karosserieform des Sibilo ist so geradlinig und durch ihr Potenzial für geringe Reparaturkosten so attraktiv, dass man nur zu gerne an die Utopie glaubt, dass irgendein Vordenker eines Tages diese Vorlage aufgreifen wird. Wie ...