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... voller künstlicher Lichtreflektionen, die es schwierig machen, seine Ober flächen auseinanderzuhalten«. Immerhin diagnostizierte die Automobil-Revue, »der Sibilo könnte – wie schon Bertones Navajo – unter der Hand eines modern empfindenden Bildhauers entstanden sein«. Die Car-Macher waren aber angetan genug, um mit dem Prototyp später eine Testfahrt zu wagen. Fahren ließ sich der Sibilo definitiv, auch wenn die gefärbten Scheiben die Sicht spürbar beeinträchtigten. Car verglich ihn mit seinem Organspender, dem Stratos, und schrieb: »Die Federung dieser Wagen ist herausragend. Der wesentlich schwerere Sibilo läuft auf der viel leichteren Stratos-Aufhängung, was nicht ganz dasselbe Resultat ergibt. Dennoch ist das Fahrgefühl auf den gepflasterten Straßen mittelalterlicher Bergdörfer und auf den Hauptstraßen exzellent – mit guter Dämpfung bei minimaler Geräuschentwicklung und ohne unnötige Härte. Weil die Grundidee ohnehin eine ganz andere ist, ist der Sibilo ein wesentlich ruhigerer Wagen als der Stratos.« In dem Artikel hieß es weiter, der Wagen bräuchte dringend eine Klimaanlage und die kleine, kreisrunde Fensteröffnung tauge allenfalls zum Bezahlen der Mautgebühr an der Autostrada. Der Fotograf des Magazins hatte dagegen ein anderes Problem: die Farbe. Unter praktisch jedem Licht gingen die Details verloren. Bertone versuchte sich noch an ...