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... Brüssel und Boulognesur-Mer im Umland von Monaco. Mit Donald Healey und Lewis Pearce in einem Invicta waren 1931 die ersten britischen Teilnehmer und Marken erfolgreich. 1952 belegten Sydney Allard und Guy Warburton in einem Allard P1 den ersten Platz. Wenn man Briten fragt, woran sie beim Stichwort Rallye Monte Carlo denken, antworten die meisten prompt: »Mini Cooper S!« Die perfekte Verkörperung des Davidgegen-Goliath-Prinzips: Denn der Mini eroberte in den Jahren ’64 (Paddy Hopkirk/Henry Liddon), ’65 (Timo Mäkinen/Paul Easter) und ’67 (Rauno Aaltonen/Henry Liddon) die Rallye. 1966 hätte Mini ebenfalls gewinnen müssen. Die führenden Fahrzeuge – mit Mäkinen, Aaltonen und Hopkirk prominent besetzt – wurden jedoch alle disqualifiziert: Sie hatten nicht abblendbare, mit einem einzelnen Glühdraht ausgestattete Quarzlampen in ihre Scheinwerfer montiert – anstelle der regelkonformen abblendbaren Standardversion mit herkömmlichem Glas und Doppelwendel. Wer hat an Stelle der Minis gewonnen? Irgendein Typ in einem Citroën ID. Selbst französischen Rallye-Enthusiasten war das peinlich – die Verkaufszahlen des Mini schossen in Frankreich ’66 jedenfalls in die Höhe. Die moderne Monte ist als Geschwindigkeitswettbewerb angelegt. Wir interessieren uns hier jedoch für die 20. Auflage der »Rallye Monte-Carlo Historique«. Die wird wie die moderne Rallye immer ...