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... lässt. Ich wurde mit der Leitung des Projekts beauftragt. Mein oberstes Ziel bei so etwas ist es immer, einen guten Job zu machen. Das bedeutet, dass ich mich ständig in Frage stelle, um die Vielzahl an Zweifeln auszuräumen, die einen bei so etwas plagen. Die Fragen, auf die man Antworten sucht, spornen einen an, noch besser zu werden. Daher höre ich nie auf, mir die Frage zu stellen, was man machen könnte, um ein Projekt noch zu verbessern. Vom ersten Moment an, als ich meine Ideen präsentierte, waren die anderen begeistert. Diese Reaktion half mir, denn wenn ein Designer sieht, dass seine Vorstellungen Anklang finden, dann ist das gut für das Selbstvertrauen und für das Vertrauen in das Projekt. Danach zeigte man mir ein Modell des Fahrwerks – in Originalgröße – und gab mir eine Deadline von zwanzig Tagen. Ja, unfassbar: zwanzig Tage, um das Auto fertig zu machen. Wenn die Leute heute sagen, der Miura sei eines der schönsten Autos aller Zeiten, ist das natürlich ein tolles Kompliment. Aber die Ehre gebührt nicht mir allein. Es war viel Glück im Spiel. Der Miura ist so schön, weil er – ohne dass er eine Replik wäre – die perfekte Weiterentwicklung der Sportwagen ist, die in den 1950erund 1960er-Jahren die Mille Miglia prägten. Als ich den Miura entwarf, stand das Auto schon im Blickpunkt der Öffentlichkeit und alle mochten sofort seine aggressive ...