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... Brötchen mit dem Hautgout von warmem Öl und abgewetztem Leder mischt? Einmal runter in die Stadt, wo sie im Feinstaubwahn gerade die modernen Diesel hinrichten und sich an der ganzheitlich astreinen Ökobilanz des eigenen Klassikers erfreuen. Oder doch besser gleich direkt nach Süden, über die Alb in Richtung der noch schneebedeckten Gipfel? Warum zucke ich davor zurück? Erinnere ich mich da an irgend etwas aus meiner Kindheit? Hatte der DKW 1000 S, auf dessen Rücksitz ich groß geworden bin, wirklich schon 30.000 Kilometer auf der Uhr, als wir ohne Dackel, aber mitsamt Reisegepäck am Bodensee mit einem kapitalen Motorschaden strandeten? Warum hatte sich mein Vater auch nicht für einen robusten Opel entschieden, dem man legendäre Laufleistungen von bis zu 100.000 Kilometern nachsagte. Auch wenn es kaum jemanden gab, der das damals selbst erlebt hätte: es soll dafür goldene Anstecknadeln gegeben haben! Hatte meine Großmutter eine für sie eigentlich untypisch verschobene Wahrnehmung, wenn sie sich daran erinnerte, dass wir das Auto mehr als einmal mit vereinten Kräften von der Kreuzung schieben mussten, weil es mal wieder nicht mehr wollte? Und hatte unser Wagen wirklich schon sechs salzreiche Winter gesehen, bevor ich als Kind beim Hochheben der Fußmatte den freien Blick auf den Straßenbelag genießen konnte? Vielleicht ist es gerade das ...