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... und bringt unter Ausnutzung der vollen 60 PS das leichte Gefährt schnell auf Tempo. Doch der ernüchternde Blick auf den Tacho macht die Illu sion von Leichtigkeit schnell zunichte. 40 PS mehr – die selbstverständlich in Prills Werkstatt geordert werden können – würden dem gemütlichen Convertible durchaus gut tun. Was uns zu dem burgunderfarbenen 356 Carrera 2 GT bringt. Dieser 1963 gebaute Wagen mit einer 356B-T6-Karosserie ist von Werk aus ein echter Stra- ßenrennwagen. Motorhaube, Türen und Heckklappe sind aus Aluminium, die Seitenund Heckfenster aus Plexiglas. Er hat verkleinerte Stoßstangen, einen Überrollbügel und von Porsche selbst entwickelte Scheibenbremsen. Mit abgespecktem Innenraum bringt der Carrera gerade mal 849 kg auf die Waage, was ihn sogar noch leichter als das Urmodell macht. Das ist erstaunlich, denn unter der Haube verbirgt sich ein technisch überlegener, grö- ßerer und viel schwererer 2-Liter-Motor mit vier Nockenwellen, der von Ernst Fuhrmann ausschließlich für Rennzwecke entworfen wurde. Nur 310 Autos dieser Art wurden gebaut. Der Carrera-Motor leistet mit GT-Spezifikationen und mit fast offenem Sportauspuff sagenhafte 172 PS und macht den Wagen zum Geschoss. Bei seinem ersten Renneinsatz bei der Targa Florio im Jahr 1961 belegte der 356B Carrera Abarth GTL von Paul-Ernst Strähle und Antonio Pucci den ersten ...