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... gründete. Sein erster Wurf, der Bizzarrini Manta, wurde nur einmal angefertigt, sehr flach, die Windschutzscheibe extrem geneigt (15°), relativ weit vorne drei Sitze, Fahrer in der Mitte. Sehr abwegig, fand man damals. So wie der Maserati Boomerang – Glas und Kanten ohne Ende, das Cockpit aus einer anderen Galaxie. Krass. Andererseits: Glasdach ist heute in der Mittelklasse fast Usus. Mit eigener Firma ging es aber auch darum zu überleben, und dafür gestaltete Giugiaro ganz im Sinne der Auftraggeber den Golf, Fiat Uno, Lexus, Seat Ibiza und andere Millionenautos. Trotzdem: Bei den großen Skulpteuren der Automobilgeschichte ist sein Name selten der erste, der fällt. Nun steht aber der Brivido vor der Tür, Passanten ringen sich um ihn, sodass der Fotograf fast durchdreht. Glücklicherweise hat er schon einige Aufnahmen im Kasten. In Turin hat sich der von OCTANE sehr geschätzte Paolo Tumminelli, Design-Professor in Köln, in das Auto gesetzt und ist losgefahren. »TorinoBerlino: Mille Miglia in fünf Etappen durch Kulturstätten, Denkmäler, Berge und Täler. Mit einem Oldtimer«, so Tumminelli, »wird einem eine andere Aufmerksamkeit zuteil als mit einem offensichtlich neuen Auto. Das war beim Brivido anders: Auf der Autobahn verfolgten einen die Leute bis zur Tankstelle. Und wenn man anhält, egal wo, sind die Reaktionen immer positiv. Auf unserer Reise ...