Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... einen frisierten Motoren, die anderen den Look. Barris blieb beim Look, verlegte den Verlauf von ver chromten Sidepipes, entfernte Türgriffe ... und nahm – wie in der Schulzeit – Aufträge an. Durch die Zeitschrift Hot Rod räumte sein auf einem Model A basierender Ala Kart zum Ende des Jahrzehnts über 200 Pokale ab, yeah: à la carte. Hollywood wurde aufmerksam. Für die Verfilmung von H.G. Wells’ Zeitmaschine präparierte er Autos, ebenso bei Filmen Hitchcocks – für Der unsichtbare Dritte Cary Grants Mercedes 220 SE, der – mit von Barris präpariertem Dünnblech – knirschend zerdrückt wird. Früher waren es Klassenkameraden, jetzt Filmstars wie Jayne Mansfield, John Wayne, Zsa Zsa Gabor und Elvis, die sich ihre Autos maßschneidern ließen. Liberace wollte einen zum Rolls-Royce konvertierten VW Käfer. Den bekam er. Das größte – und großartigste – Werk war Barris’ 1966 für die Fernsehserie kreierte Batmobil. Als Basis diente ein Lincoln Futura, den Barris für $ 1 gekauft hatte. Nach 15 Tagen war das Auto fertig. »Beim Lesen des Drehbuchs«, erzählte Barris im Jahr 2012, »stand überall ‚Bang‘, ‚Pow‘, ‚Boom‘. Das Auto, fand ich, musste genau das auch bringen. Es sollte so groß und wichtig werden wie die Darsteller.« Es wurde größer. Eins der fünf von Barris Kustom City gebauten Exemplare wurde 2013 für $ 4.620.000 versteigert, einen Zacken mehr als der ...