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... allerdings noch vor uns. Wir schuckeln heiter über die Schweizer Grenze, ohne Zollprobleme. 30 Kilometer vor St. Gotthard stehen wir plötzlich im Stau. Es ist kalt, es ist grau, und der Regen ist von der Sorte, die einen in Sekunden durchnässt. Sollen wir den Motor abstellen und riskieren, ihn immer und immer wieder neu zu starten? Oder laufen lassen und riskieren, dass er heißläuft? Als die Blechkolonne weiterzukriechen beginnt, haben wir nur eine Chance: Wir starren auf die Temperaturanzeige und beten. Zwei Stunden später hat sich das Ganze aufgelöst, und wir steigen hoch und höher zum St. Gotthard. Warum so viel Kopfzerbrechen, weshalb der ganze Zweifel? Das Auto ist göttlich! Zuverlässig, macht alles mit. Wir nehmen spektakuläre Kurven, eingehängt in gigantische Betonstelzen, schieben uns durch Nebelbänke und sehen immer mehr Schnee: von leichtem Puderzuckerbelag am Straßenrand bis hin zu vereisten Blöcken, doppelt so hoch wie die DS. Wir sind ganz allein auf dem Pass, und es ist atemberaubend, fast surreal. Meinem Bruder Toby verdreht es nicht nur die Sinne, sondern auch die Eingeweide. Die kerzengerade Tunnelstrecke wäre ihm lieber gewesen. Aber der Pass ist himmlisch. »Was, wenn wir hier liegen bleiben?«, fragt er, eingehüllt in ein Handtuch, das zu so einer Art Schmusedecke geworden ist. Ich versichere ihm: bergab rollen geht immer. ...