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... kasten förmigen Entwürfe von Pininfarina. Kleinere und bescheidenere Serien von Fiatund Peugeot-Coupés machten Fruas Geschäft so einträglich, dass sich Ghia als Stiller Teilhaber einkaufte, um die Fertigkeiten der Firma bei der Aluminiumverarbeitung und der Herstellung von Prototypen in der Hälfte der damals üblichen Zeit zu nutzen. Nach einem Besuch der Firma berichtete das englische Fachmagazin The Motor 1965: »Auf dem früheren Firmenge lände konnte Frua im Jahr 80 Sonderanfertigungen und 200 elaborazioni stemmen, mit dem Maserati-Vertrag und Aufträgen für Fiat- 600-Umbauten ist er nun auf ein größeres Firmenareal umgezogen. Die Leichtmetallbleche werden mit der Hand in Form gehämmert. Als Grundgerüst dient dabei ein mit Metallschienen zusammengesetzter Rahmen. Mit allem Drum und Dran wiegt ein Rahmen für eine Deluxe-Karosserie (z. B. auf Basis des Re nault Dauphine) fast so viel wie ein Auto von der Stange. ‚Vorausgesetzt, der Kunde will nicht zu viel Chrom‘, so Frua, ‚denn Chrom ist schwer!‘ Mit Alu-Verkleidung ist ein Sportwagenaufbau etwa zwei einhalb Zentner leichter als ein Standardmodell.« Die Arbeit mit Ghia begann vielversprechend. Die Zeichner der beiden Designschmieden kreierten Erfolgsmodelle wie den Volvo P 1800 und die Renault Floride. Doch am merkantilen Erfolg des Renault (mehr als 100.000 Exemplare in zehn Jahren) ...