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... am Fiat S 76 scheint Duncan Pittaway ein wenig zu irritieren. »Vielleicht bin ich mit diesem Projekt einfach schon zu lange beschäftigt«, sinniert er. »Mit dieser Reaktion hätte ich nie gerechnet. Bis vor Kurzem interessierte sich fast niemand für solche Autos.« Das ist jetzt anders, denn selbst aus dem exzentrischen Feld von Weltrekordveteranen sticht der S 76 haushoch hervor. Fast wortwörtlich. Er ist kein ausgesprochen großes Auto – abgesehen von der Höhe –, die Tiefe des gewaltigen Motors verzerrt die Proportionen und lässt den Wagen riesig erscheinen. Doch der optische Eindruck ist nichts im Vergleich zu dem akustischen Spektakel, wenn der Motor gestartet wird. Damit ausreichend Treibstoff in den Ansaugtrakt läuft, müssen zunächst die an jedem Zylinder angebrachten Brennstoffvorfülltassen mit Benzin gefüllt und die Vergasernadel hin und her bewegt werden. Während das ein Mechaniker macht, zieht der Fahrer einen Hebel, um die Zylinder zu dekomprimieren. Der Hebel ist mit der Nockenwelle verbunden, die über zusätzliche Dekompressionsnocken verfügt und welche nach hinten gleitet, um die Nocken ins Spiel zu bringen. Sobald der Motor läuft, bewegt sich die Nockenwelle automatisch in ihre Betriebsposition zurück. Ist der S 76 erst erwacht, wackelt und rüttelt er auf seinen Federn durchaus furchteinflößend auf und ab. Die nervöse Energie ...