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... ist mit Kosmetikspiegel (!). Ob das Team vergessen hatte, eine Sonnenblende einzubauen und diese auf dem Parkplatz von Le Mans montierte, um durch die technische Kontrolle zu kommen? Die Sitze im Lindner Nöcker waren mit Leder bezogene Aluminium-Schalen. Hampton hat sie neu bezogen. Und was meinte der Chef dazu, Peter Neumark? »Gefällt mir nicht.« Der neue Bezug war ohne Makel – doch genau das war das Problem: die Sitze sahen zu neu aus. Also musste sich Hampton etwas einfallen lassen. Seine Lösung: Das Leder wurde gegerbt wie vor fünfzig Jahren und erst dann gefärbt. Als er die Sitze – zum zweiten Mal – neu bezogen hatte, machte sich Hampton daran, sie altern zu lassen, indem er die Farbe abrieb, was ihnen den Look häufig genutzter Rennsitze gab. Diesmal war der Chef happy. Mit derselben Methode bearbeitete CMC das Leder der Türverkleidungen (verstärkt mit Leichtmetallblechen statt der originalen Pappen). Druckknöpfe im Fußraum deuteten auf das frühere Vorhandensein von Knieschonern hin, die es den Fahrern erlaubten, sich in schnellen Kurven abzustützen. Die wurden – selbstverständlich – ebenfalls nachgebaut. Sicherheitsgurte hatte der Wagen nie. Die Überbleibsel der Türgriffe wurden als Bowdenzüge identifiziert – wie sie in den Rennwagen dieser Ära nicht unüblich waren. Gegen Ende der Arbeiten kam man dann noch darauf, dass ...