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... jedoch zu seiner Stärke. Ein größerer Schwachpunkt war anfangs die Zylinderkopfdichtung. Ford hat sich nie um dieses Problem gekümmert und dadurch die Hoffnungen vieler Privatfahrer vernichtet. Gelöst wurde das Problem dann von Coopers Mechanical Joints Ltd., deren Betrieb um die Ecke der GT40-Fabrik in Slough, England, war. Die hatten einen Kompressionsring, der in einer Ausfräsung im oberen Bereich des Motors saß und die Verbrennungsgase abdichtete, während die Kopfdichtung von Aero Permanite das Kühlsystem abdichtete. Die Ausfräsung musste die richtige Tiefe haben, dann funktionierte alles. Hilfreich war auch, dass wir Alu-Zylinderköpfe von Gurney-Weslake eingebaut haben.« Der 1967er Mirage M1 war ein bisschen leichter. »Wir haben nie direkte Vergleichstests gemacht, daher ist es schwer zu sagen, ob die Karosserie des M1 der des GT40 überlegen war. Der M1 hatte außerdem einen 5,7-Liter-Motor, gegenüber dem 4,7- bzw. 4,9-Liter-Motor des GT40. Sogar mit den gusseisernen Köpfen am Motor hat der M1 1967 die 1000 Kilometer von Spa und von Montlhéry und auch das Neun-Stunden-Rennen von Kyalami gewonnen.« 1969 war der GT40 dann veraltet. Trotzdem konnte sich der angloamerikanische Racer immer noch mit dem jungen Jacky Ickx am Steuer im knappsten Finish von Le Mans gegen den Porsche des 41-jährigen Veteranen Hans Herrmann durchsetzen. Im selben Jahr ...