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... Dabei war das Motorsportengagement von Gulf eher ein Zufall, kei ne sorgsam konzipierte Kampagne von Marketingstrategen. Die Zusammenarbeit zwischen dem amerikanischen Mineral- ölriesen und dem britischen Rennstall John Wyer Automotive Engi neering entstand aus einer Geistesverwandtschaft heraus. »Anfang 1966 hatten wir für einen Test des GT40/105 Sebring gebucht, um uns auf das Rennen dort vorzubereiten«, erinnert der damalige Chefingenieur John Horsman. »Uns war nicht klar, dass Ford potenzielle Käufer eingeladen hatte, um denen das Auto zu präsentieren. Schon kurz nach Testbeginn kamen erste begeisterte Amateure an die Strecke und verursachten das reinste Chaos, bis John Wyer alle rausgeschmissen hat.« Zwei oder drei Leute blieben da, benahmen sich wie zivilisierte Menschen. »Sie hielten sich zurück und schauten zu. Einer von ihnen kam dann auf John zu und fragte, ob er ihn sprechen könnte. Wie sich herausstellte, war das der Vizepräsident von Gulf Oil in Pittsburgh. Er wollte einen GT40 kaufen, in seiner Freizeit war er – Grady Davis – mit Corvettes Rennen gefahren. Er und John verstanden sich auf der Stelle.« Ende 1966 lud der Gulf-Boss den Teamchef ein. »Als John das nächste Mal bei Ford in Detroit war, schickte Grady einen Firmenjet, um ihn abzuholen. Er bat John, eine Kostenkalkulation zu machen – ein Rennteam, zwei Autos, nur ...