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... Arfons, der 1926 in einer Kleinstadt in Ohio zur Welt kam. Nach der High School ging er zum Militär. Nach der Rückkehr aus dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er in der Mühle seiner Familie. Alles ganz normal – bis 1951. Da sah er sein erstes Dragster-Rennen. Eine Woche später ging er selbst an den Start. Mit einem aufgemotzten, aber hoffnungslosen grünen Oldsmobile. Dazu der Kommentator der Veranstaltung: »Kann mal jemand dieses grüne Monster hier wegschaffen?« Art verstand, er verstand schnell. Schon sein nächster Ver such war stromlinienförmig, verfügte über einen V12-Allison-Motor und lief über 230 km/h. Damit gewann er seine erste US-Meisterschaft und begründete seine Profikarriere im Motorsport. Das Gefährt hieß – wie jeder folgende Eigenbau – »Green Monster«. Art war ein beherrschter, zugänglicher, geradezu friedli- Art Arfons Unabhängig vom Treibstoff oder Modul: der essenzielle Antrieb ist oft die Vorstellungskraft cher Typ. Aber wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann zog er das durch. Das berühmteste seiner Green Monster spuckte nicht nur im sprichwörtlichen Sinne Feuer. 1964 war aus Arts Insel der Landgeschwindigkeitsrekord geworden. Für seine Kreation hatte er Stahlrohre, Getriebeteile ausrangierter Rennwagen und eine Karosse zu sam mengeschweißt und auf einer selbstkonstruierten Werkbank in Form gebracht. Das Ganze ...