Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Lieblings- Karosseriebauer, Serafino Allemano, mit dem Carlo schon bei seinen auf Fiat 500 und 600 basierenden Autos gearbeitet hatte, wurde auch in diesem Fall mit dem Bau der Rohkarossen beauftragt. Nun fehlte nur noch eins: eine größere Akzeptanz. Auf dem Genfer Salon 1961 stellte er eine neue, von Ezio Ellena leicht überarbeitete Variation vor, doch am Ende des Jahres wurden beide Versionen eingestellt, um dem 2400 Platz zu machen. Dieser neueste Abarth basierte stark auf dem Fiat 2300, hatte einen 2323-ccm-Sechszylinder mit 142 PS, floppte aber ebenfalls. Ende 1963 gab es eine Neu-Interpretation von Allemano, doch zu dem Zeitpunkt war das offene Modell bereits aus dem Angebot gestrichen worden. Ein letzter Show-Auftritt im folgenden Jahr in Genf – sowie einige darauf folgende Styling-Variationen – und das Abenteuer ‚Großes Auto‘ war vorbei. Es war ein kühnes Wagnis, das leider nicht vom Erfolg gekrönt war. Aber warum eigentlich? Seltsamerweise – in Anbetracht von Abarths sonstiger Fähigkeit, für seine Produkte die Werbetrommel zu rühren – wurden seine Sechszylinder-Modelle nicht in der Weise beworben und promotet, wie sie es verdient hätten. Und dann trug natürlich auch das Ende 1961 vorgestellte, von Ghia gezeichnete Fiat 2300 S Coupé zum Ende bei. Denn das war dagegen fast perfekt. Was dem Abarth 2200/2400 wirklich zusetzte, auch ...