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... Safari-Porsche einen Höllenritt über Waldwege, Steinbrüche und Sandpisten. »Der Busch musste sowieso weg, weil hier noch die Museumseinfahrt mit einem großen Tor und hohem Zaun hinkommt«, erklärt er. Die Einstiegsprozedur in den vierzig Jahre alten modifizierten 911er (35 cm Bodenfreiheit, 3,2 Liter 6-Zylinder, 265 PS, 230 km/h Spitze) ist wegen der armdicken Gitterkäfig-Konstruktion vorgegeben: Mit dem linken Bein durch eine Lücke einfä- deln, rechtes Bein nachziehen, ohne sich an der fragilen Kohlefasertür festzuhalten. »Anschnallen ist überflüssig«, meint der Pilot. Kaum läuft der Motor, sprudelt einem das Adrenalin durchs System: Dieses heisere Brüllen, Grummeln und Brüllen wirkt absolut euphorisierend; damit kann Mahlers Fünfte Symphonie nie und nimmer konkurrieren. Auf Landstraßen an der Hamburger Peripherie powert der Doc rasant ins Grüne, bremst abrupt, biegt ab auf einen kleinen Trampelpfad und so fegen wir mit beeindruckendem Porsche-Crescendo durch den Wald. Als wir eine Frau mit Hund erspähen, schaltet Erik Brandenburg sofort den Motor aus – schließlich befinden wir uns (Ökos bitte weghören!) mitten im schönsten Waldgebiet. So weit das Auge reicht, Birken und Buchen, um uns herum Büsche. Wie sollen wir aus diesem Dschungel rauskommen? »Keine Angst, die Schneise hab ich mir selbst rausgesägt«, sagt der Doc und rast mit einem ...