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... konzipierten Rennwagen ließ Simon seiner Fantasie freien Lauf, er gestaltete auch gleich ein Storykonzept: Zeitreise! Teamgründer wie Enzo, genial wie Chapman, dazu der tote Rennfahrervater, die Enkeltochter des Chefs – und ab ins Rennen gegen die Zeit. Mit 432 km/h. Bis das im Kino läuft, solange die 900-PS-Reiselimousine 16C Galibier Utopie bleibt, lässt sich hiermit die Zeit wunderbar vertreiben. Für Marcello Sabbatini, Formel-1-Reporter von Autosprint, war Villeneuve das beste seit Nuvolari: mit ganzem Herzen dabei, aggressiv und niemals ein Taktiker (wie Lauda oder Prost). Für Arnoux war das Duell in Dijon das Beste, was er in der Formel 1 erlebt hat (trotz Niederlage). Villeneuves spektakulärer Fahrstil, selbst bei Tests in Fiorano, grenzte für Laffite an Zauberei. Keke Rosberg meinte, er sei »the hardest fucker I ever raced against, but completely fair«. Für Frank Williams war er das Einzige, was er auf der Strecke fürchtete, für Enzo Ferrari und Fangio war er wirklich mit Nuvolari vergleichbar, in den Worten Laudas der perfekte Rennfahrer; laut Prost der Einzige, der auch auf zehnter Position so fuhr, als ginge es ums Siegen. So wie Tazio wurde Gilles irgendwann berühmter als sein Team, erinnert Sabbatini im Geleit zum letzten – knappen – Interview. Ganz sachlich: das Buch muss man haben. Seit 1964, merkt man beim Blättern durch ...