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... wenige dieser Fahrer schafften es, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Denn natürlich war der Bau eines eigenen Rennwagens keine ganz triviale Angelegenheit. Vor allem, wenn man damit auch noch Siegchancen haben und das Unterfangen am Ende auch wirtschaftlich durchstehen wollte. Einer der ersten Rennfahrer, der nicht nur seinen eigenen Helm und Overall zu einem Grand Prix mitbrachte, war Jack Brabham. 1963 trat er in der Formel 1 mit einem eigenen Rennwagen an, gewann, baute einen erfolgreichen Rennstall auf – und überlebte auch noch. Brabham war es auch, der den 21-jährigen Neuseeländer Bruce McLaren 1958 als Fahrer ins Cooper Werksteam holte, dessen Stern zu diesem Zeitpunkt allerdings schon am Untergehen war. Nachdem er in sieben Jahren mit Cooper nur drei Grand-Prix-Siege erringen konnte, stieg McLaren 1966 bei Cooper aus, folgte dem Vorbild seines Mentors Jack Brabham und begann mit seiner bereits 1963 gegründeten Firma selbst Rennwagen zu bauen. Zu mehr als einem einzigen Formel-1-Sieg 1968 in Spa reichte es aber auch nicht. Trotzdem wurde Bruce McLaren zur Legende, McLaren zu einem Markennamen in aller Welt. Wie? Zunächst mit Erfolgen in seinen eigenen Sportwagen. Vielleicht auch durch seinen frühen Tod in einem dieser Fahrzeuge, das sich bei Testfahrten auf der Lavant-Gerade in Goodwood in seine Einzelteile auflöste, mangels ...