Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.
... Betätigung der Ventile. Jeder Zylinder war mit einem eigenen Lüfter versehen, die Befüllung der Brennräume erfolgte über einen 40-mm-Weber-Doppelvergaser. Der M106 produzierte 80 PS und verhalf dem 700 RS zu einem Leistungs-Gewicht-Verhältnis, das mit dem des späteren BMW M3 vergleichbar war. Es folgten weitere werksseitige Renneinsätze in den Jahren 1962 bis 1964, bis am 16. August 1964 beim Flugplatzrennen München-Neubiberg mit Alexander von Falkenhausen als Fahrer die letzte Rennstunde des 700 RS geschlagen hatte. Danach verkaufte BMW beide Exemplare an den Rennwagenbauer Willi Martini aus Adenau in der Eifel. Der BMW 700 war zum Auslaufmodell geworden, denn im Werk wurde bereits eifrig die Neue Klasse produziert – der erste BMW 1500 war im August 1962 vom Band gelaufen. Die Bajuwaren konnten jetzt endlich dem Ruf nach einem erschwinglichen Mittelklassewagen nachkommen und hatten weder Zeit noch Lust, sich der stärker werdenden Konkurrenz des 700 RS auf der Rennstrecke zu stellen. Willi Martini indes entwickelte die beiden RS weiter und setzte sie zusammen mit seinen Eigenbauten auf Basis des BMW 700 – den Martini Coupés – weiterhin bei Rennen ein. Der Wagen mit der Chassisnummer 2 unterscheidet sich rein äußerlich durch die silberne Lackierung – zwischenzeitlich war er auch mal rot lackiert – und den Überrollbügel hinter den Sitzen. ...