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... perfekt restaurierten Dino, aber nicht viel weniger. Den Mangusta sollte man nicht als Auto im normalen Sinne betrachten, sondern viel eher als ... eine Art Kunstwerk! Dass sich nun dieses Kunstwerk auch noch bewegt, ist ein Extra, das man bei jedem zurückgelegten Kilometer in einem schweißtreibenden Kampf mit den Gesetzen der Physik genießen sollte. Seit der Mangusta 1969 gebaut wurde, hat das hier abgebildete Fahrzeug zwei mutige, wohl leicht masochistisch veranlagte Gefahrensucher über mehr als 150.000 Kilometer transportiert. Starke Leistung, das muss man so sagen. Bis in die 1980er-Jahre hat der Erstbesitzer 130.000 Kilometer zurückgelegt. Er hat über alles, was an seinem Stück gemacht wurde, detailliert Buch geführt – bis zu jedem Schmiermitteleinsatz. Notiert hat er das alles in einem Adressbuch, und unter den Buchstaben Q oder X ist nichts eingetragen – dafür umso mehr unter S für Service, I für »Ignition« (Zündung), V für Ventile (viel, viele Ventile!) und seltsamerweise J für »Jackshaft«; die Zwischenoder Vorlegewelle hat dem Mann offenbar viel Ärger bereitet. Beide Besitzer haben davon profitiert, dass die US-Behörden – die schon 1969 im Automobilbereich vieles reglementierten – für etwas optisch so Fesselndes wie den Mangusta auch Ausnahmeregelungen zugelassen haben. Aus dem Grund musste der Mangusta im ersten Verkaufsjahr ...