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... man unter Herstellern nach den sprichwörtlichen neun Leben, fällt einem katzenbedingt am ehesten Jaguar ein. Doch es gibt auch eine Schlange, die über eine Menge Leben verfügt: das Shelby Cobra Daytona Coupé mit der Chassisnummer CSX2287. Seine Historie ist kurviger als die Eifler Nordschleife. Nach WM-Ehren wurde diese Cobra bei den International Historic Motoring Awards 2014 in London als »Auto des Jahres« ausgezeichnet. Es ist jedoch eine Geschichte mit Hindernissen – die in den 1950er-Jahren ihren Anfang nimmt. »Als Rennfahrer habe ich immer darüber nachgedacht, wie ich ein Auto bauen würde«, erzählte mir Carroll Shelby vor vielen Jahren. »Colin Chapman und Eric Broadley legten zu der Zeit gerade los und in England schossen die Garagisten nur so aus dem Boden. Ich nahm an, dass man kein großes Kapital brauchte, um sein eigenes Auto zu bauen.« Shelby erzählte auch, kurz nach seinem 1959er Triumph in Le Mans sei ihm klar geworden, dass seine Heimat Texas »rückständig« war, was Rennsport und Sportwagen betrifft. »In Kalifornien gab es die ganzen Hotrodder und Lance Reventlow hatte gerade seinen Scarab kreiert.« Also zog Shelby nach Los Angeles, zunächst zur Werkstatt von Dean Moon in Santa Fe Springs. Für Goodyear verkaufte er Rennreifen, auf der Rennstrecke von Riverside gab er Kurse für Rennfahrer. Zwei Meldungen in Sports Car Graphic ...