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... parat hätten. Mit leicht gestreckten Heckbögen, Leichtbau-Stoßstangen aus Glasfaser – und vielleicht auch noch einem grimmigeren Gesicht, bei dem der Original-Grill durch etwas böser Aussehendes ersetzt wurde. Die Autos dürften großartig aussehen. Nach ein paar Runden hatte ich mich eingewöhnt und muss sagen: der A35 macht wirklich ganz schön Laune. Na – auf den Geschmack gekommen? Mein Unbehagen wird nicht zuletzt davon verursacht, dass sich das Auto in seinem Rohzustand befindet. Zudem haben sich die noch nicht richtig eingefahrenen Reifen und die Streckenbedingungen dazu verschworen, in beunruhigender Weise genau das zu übertreiben, was eigentlich positiv ist an Rennsportreifen. Moderne Radialreifen scheinen sich perfekt in die Fahrbahn einzufügen, bis ihr Grip-Limit überschritten ist. Da verwandelt sich eine leichte Rutschneigung plötzlich in eine ausgewachsene Schlitterpartie. Doch daran sind wir gewöhnt. Bei Old-School-Rennreifen wie diesen hier beginnt die Rutscherei viel früher: Die Driftwinkelvs-Fliehkraft-Kurve ist viel linearer und theoretisch sollte die höhere Progression dafür sorgen, dass der Fahrer in puncto Fahrzeugkontrolle mehr Freiheiten genießt und über alle vier Räder driftet. Das ist eine völlig andere Herangehensweise, eine, die einem nicht nur weitgehend die Angst vor dem Rutschen nimmt, sondern vielmehr hilft sich ...