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... dass er auch das Fotografieren professionell beherrscht. Seine Rennwagenmodelle setzt er gekonnt ins rechte Licht. »Ich finde, diese alten gebrauchten Miniaturen haben ihre ganz eigene spezielle Schönheit. Und genau die möchte ich zeigen.« Das gelingt ihm ganz wunderbar. Vielleicht, weil ihn gerade nicht das makellose, glatte, perfekte Äußere interessiert. Seine Sleeping beauties sind nicht gelackt und nicht perfekt, sondern besonders und einzigartig gerade wegen ihrer »Macken«, der Abnutzung, den Spuren des Alters. Man kann erkennen, dass sie benutzt und geliebt wurden, dass sie auch in Rennen eingesetzt wurden, Siege errungen haben, Niederlagen erlebt. Natürlich findet man auch über diese »Bordsteinrenner« einen Artikel in seinem Blog. Zu jedem Modell seiner Sammlung kann Spengler eine kleine Geschichte erzählen, mal verblüffend, mal traurig, aber immer informativ. Wie so jemand wohnt, der sich der Sammelleidenschaft verschrieben hat, kann man sich vorstellen, oder? Denkste. Beim Betreten der Wohnung fällt zuerst auf, dass sie groß ist. Ziemlich groß. Kein Wunder, denn er und seine Frau arbeiten beide freiberuflich von zu Hause aus. Das braucht Platz, zum Arbeiten und zum Leben. Die ganze Wohnung ist luftig, hell und auf den ersten Blick deutet nichts darauf hin, dass hier ein leidenschaftlicher Sammler wohnt. Nur im Wohnzimmer ist ...