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... gelöst hatten. Neben Wiesen, Weiden, Zedernund Eichenwäldern, dem herrschaftlichen Goodwood House, einer Pferderennbahn, Rindern, Schafen und dem dazugehörigen Landwirtschaftsbetrieb hatte Charles also auch ein gutes Stück Rennhistorie von seinen Vorfahren geerbt. Allerdings auch die Notwendigkeit, das große Landgut wirtschaftlich am Leben zu erhalten. Gott sei Dank gehörte zum Erbe auch die Liebe zur schnellen Fortbewegung von seinem Großvater Freddie, auf die sich, gepaart mit Sinn für Historie, Stilsicherheit und der nötigen Nase fürs Geschäft, aufbauen ließ. Und so eröffnete der Earl of March am 18. September 1998, genau 50 Jahre nach der Eröffnung der Rennstrecke von Goodwood im immer noch familieneigenen Bristol 400, die Rennen des ersten Goodwood Revival auf der mittlerweile liebevoll restaurierten Rennstrecke. Nicht nur die fatalen Erdwälle sind noch immer da. Nach wie vor fehlen sinnvolle Auslaufzonen für die scharf gefahrenen Rennen. Immerhin wurden im Start-Ziel-Bereich Schikanen eingebaut, was die Dramatik genau vor den Tribü- nen weiter steigert. Mitterweile verstrahlt auch das Gebäude der Rennleitung – mit seinem chrakteristischen Turm – nach einer liebevollen Restaurierung wieder den Charme der 50er-Jahre. Kein Fahrzeug, das jünger als 1966 ist, darf das Veranstaltungsgelände befahren, was zu der skurrilen Situation ...