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... und gebaut und auch ausschließlich von amerikanischen Teams ins Rennen geführt. Man hatte alles bewiesen. Ford hatte Enzo Ferrari vorgeführt, dass man auch ohne ihn siegen würde, nebenbei Rundenrekord und Renndistanzrekord eingesackt. Daraufhin zog sich die Ford Motor Company (USA) vom Sportwagenrennsport zurück. Doch Ford in England wollte weitermachen. Kein einziger GT mit Smallblock-Motor hatte je in Le Mans das Ziel erreicht. Trotz dieser Erkenntnis allen Ernstes die Mk-I-Autos für die härteste Motorsportprüfung der Welt zu reanimieren, war gewagt oder verrückt. Doch John Wyer Automotive Engineering machte genau das. Mit drei Einsatzwagen. Einer rutschte recht früh in die gefürchtete Sandbank in der Mulsanne-Kurve. Beim zweiten explodierte spät in der Nacht der Motor. Da war es nur noch einer. Erst als von den vier führenden Porsche 908 wegen Problemen mit der Lichtmaschine nur noch einer fuhr, übernahmen Pedro Rodriguez und Lucien Bianchi die Führung. Bis zum Schluss. Die Gulf- Lackierung erlangte bleibenden Ruhm. Ein Jahr später setzte man dem Ganzen noch eins drauf. Von der Konkurrenz – speziell in Form des Langheck-Porsche 917 – bereits weitgehend deklassiert, hatten die beiden JWAE-GT40 mit der Gulf-Lackierung kaum noch eine Chance auf den Sieg. Doch die favorisierten 917 verschwanden einer nach dem anderen aus dem ...