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... den täglichen Gebrauch? Fehlanzeige. »Mein Verhältnis zum Auto ist ausgesprochen gebrochen«, sagt Forssman. »Schließlich ist es ja nur ein dummes Ding; kann man ja auch gar nicht anders finden. Jemand, der ganz und gar vom Auto begeistert ist, muss schon eine sehr selektive Wahrnehmung haben.« Daher wurde im Hause Forssman, als die Kinder noch klein waren, das Auto abgeschafft. »Diese ständige Sorge um Kinder im Verkehr ... Damit konnte ich das eigene Autofahren einfach nicht mehr in Einklang bringen.« Forssman, der zweigleisig arbeitende Ästhet, sieht auch das Paradoxe daran: »Irgendwie war ich aber auch immer hinund hergerissen. Wie ein Vegetarier, der süchtig nach Wurst ist. Als die Kinder schon ziemlich groß waren, ertappte ich mich dabei – ich gebe es zu – wie ich Oldtimerhefte kaufte.« Eines Tages sagte ein guter und dankbarer Kunde zu ihm: »Du armer Teufel, jetzt hast du mir schon mehrfach vorgeschwärmt von alten Autos. Weißt du was? Kauf dir eins, ich bezahl das!« Forssman dazu: »Also fuhr ich eines Tages nach Berlin und kaufte mir tatsächlich einen Traction Avant. Auf der Bahnfahrt nach Berlin war mir das allerdings noch nicht ganz klar: Ich hatte dort mit einem Ausstellungsbüro zu tun und hatte – eher so nebenbei – einen Termin mit dem Händler gemacht. Da stand ich nun also mit dem Produktionsleiter an der Dingsbumser Straße ... und ...