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... der nächsten Seite von Auto-Jahr 1962–1963 waren dann zwei kleine Autos zu sehen, die auf weibliche Begleitung nicht angewiesen zu sein schienen: die neuen Sport-Modelle von Honda. Ein silberner S350 und ein roter S500 Roadster mit modernem, niedrigem, schlankem Styling. Für die zwei aus Europa angereisten Fachleute waren diese Modelle die »Sensation der Motor-Show«. Bei Motorradrennen wie der Tourist Trophy auf der Isle of Man war Honda ohnehin seit 1960 tonangebend – über Jahre hinweg Sieger in mindestens zwei Klassen. In mancherlei Hinsicht entspricht das von S!–ichir!– Honda gegründete Unternehmen dem rebellischen Geist von Sony. Trotz Warnungen von allen Seiten war die Elektronikfirma Totsuko ins Radiogeschäft eingestiegen und hatte 1958 gegen den Rat der mächtigen Mitsui-Bank zudem den fremd klingenden Namen Sony angenommen. Auf ähnliche Weise hatte Honda die Anweisungen des Ministeriums für internatio nalen Handel und Industrie ignoriert und sein bei Krafträdern erfolgreiches Knowhow auf den Automobilsektor übertragen. Die kompakten, leichtgewichtigen Honda-Vierzylindermotoren konnten bis auf 9500 Umdrehungen – und darüber hinaus – hochdrehen. So kamen ihre Motoren auf doppelt so viel Leistung wie die der Konkurrenz. Außerdem hatte Honda zwei Monate vor dem Beginn der Olympischen Spiele in Tokio die Motorsportwelt schwer beeindruckt – ...