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... zwischen den richtigen Rennen zu unterhalten. Dass normale »Gebrauchswagen« um eine Grand-Prix-Strecke gejagt wurden, fanden die Zuschauer aber mehr als unterhaltsam: Sie waren völlig aus dem Häuschen. Wie gebannt sahen alle zu, wie Stirling Moss in seinem Jaguar Mk VII den Healey von Ken Wharton und den Allard von Firmenchef Sydney Allard bezwang. Sie beobachteten auch den hier abgebildeten MG YB, in dem der damalige MG- Händler Dick Jacobs mit den Jowett Javelin in der Klasse unter 1500 ccm um den Gesamtsieg kämpfte. Alle waren, schrieb die Zeitschrift Autosport, von »Jacobs’ fantastischer Fahrt in seinem braunen 1,25-Liter-MG begeistert«. Immer wieder konnte sich Jacobs in der Stowe-Kurve frech vor die 1,5-Liter- Javelin von Marshall und Bennett setzen, nur um auf der langen Geraden hinauf zur Abbey-Kurve wieder von ihnen überholt zu werden. Doch er gab nicht auf, und er gab auch nicht klein bei: Zur großen Freude der Zuschauer gelang es ihm schließlich, die beiden Javelin abzuhängen und die Jagd auf den Führenden, Bert Hadley in einem weiteren Javelin, aufzunehmen. Als Hadleys Motor in einer Rauchwolke aufging, hatte Jacobs den Klassensieg in der Tasche. Nicht nur aus Sicht der Engländer ist jener Tag im Mai als Initialzündung für richtige, ernsthafte Tourenwagenrennen zu deuten. Dass normale »Gebrauchswagen« um eine Grand-Prix- Strecke gejagt ...