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... blatt zu verstehen, ist alles andere als einfach.« Prinzipiell müsse ein Auto dem Zustand entsprechen, in dem es original eingesetzt wurde. Das sei bei einer frühen Fulvia, abgesehen von Sicherheitsausrüstung wie Überrollkäfig und Notausschalter, praktisch der Serienzustand. »Sogar die Innenausstattung wie Armaturenbrett und Dachhimmel muss, abgesehen von der Rücksitzbank, drin bleiben.« Spezielle Homologationsmodelle gab es nämlich für die frühen Fulvias nicht. Cristoph Dorscheidt, seines Zeichens Oldtimerund Rennwagen-Restaurateur aus dem Saarland, sieht das ganz anders. Dorscheidt war von 1988 bis 2008 mit einer 65er-Fulvia nach FIA-Anhang K im Oldtimer-Rennsport national und international aktiv und sagt (wie Krumpen): »Man muss das Homologationsblatt sorgfältig lesen.« Sein Schluss ist allerdings ein anderer: »Dann findet man auch die Dinge, die erlaubt sind – oder besser gesagt: die Dinge, die nicht verboten sind.« Die Ventile beispielsweise: »Müssen original sein. Doch es ist nirgends vorgeschrieben, dass der Ventilsitz gleich bleiben muss. Also haben wir sie herausgenommen, die alten Löcher zugeschweißt und sie an eine andere, strömungsgünstigere Position versetzt.« Grundsätzlich, so rät Dorscheidt, solle man sich aber, wenn es auch nur halbwegs bezahlbar bleiben soll, für eine 65er-Fulvia entscheiden. »Da war ab Werk noch recht wenig ...