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... als ich in einer Werksbücherei der im Ort ansässigen Fabrik auf Sam melbände der Zeitschrift hobby stieß. Bevor wir da reingehen oder -blättern: stimmt, irgendwie befremdend – Werksbüchereien. Die sind – wie Hobbykeller und Modelleisenbahnanlagen, CB-Funk und Elektronikbaukästen – aus der Welt verschwunden. Mit den Rechten und Pflichten dieser nicht ganz öffentlichen Einrichtungen beschäftigte sich schon 1972 der Bundesgerichtshof und kam dabei zu dem Schluss, ihr Auftrag bestehe auch darin, »den Arbeitsfrieden und die Arbeitsfreude zu fördern«. Gab es das damals? Für Hobby-Bastler noch vor Feierabend ein bisschen Friede und Freude? Was in hobby zu entdecken war, fand ich – und über Jahrzehnte hinweg viele Jungs, offenbar kaum Mädchen – ganz großartig. Klappt man heute die erste Ausgabe auf, staunt man über die Welt, in der es noch Artikel gab wie »Eigenheim aus dem Baukasten«, »Übermorgen geht’s zum Mond«, »Siegeszug der Neonröhre«, »Sauna – aber richtig«. Man fragt sich fast: Auf welchem Planeten lebten die Menschen damals? Riesig – und anders als in den üblichen Automagazinen – war an dem »Magazin für Technik«, dass nicht nur von der 36. In ter nationalen Autoausstellung berichtet wurde, sondern über den spanischen Sportwagen Pegaso Die Zukunft von vorgestern Nostalgie erzeugen oft die Artefakte der Vergangen heit, die spurlos verschwunden ...