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... und Tratsch liebt jeder, auch wenn es keiner zugibt, Seifenopern ganz besonders. Die Italiener machen da keine Ausnahme – wie man schon vor Berlus coni ahnte. Die Mini-Soap über das, was sich in Modena abspielte, als Citroën im Besitz von Maserati war, muss zwar noch gedreht werden, doch das Buch liegt schon vor. Es hat alles, was heutige TV-Serien so spannend macht. Auf der einen Seite ist da die Familie – der Or si- Clan –, die einen altmodischen Kleinhersteller exotischer Fahrzeuge führt. Doch die Zeiten sind hart, finanziell läuft es nicht so gut. Auf der anderen Seite haben wir einen großen, global agierenden Hersteller – Citroën – der Hunderttausende Autos und Lkw produziert und ein bisschen Exotik gut vertragen kann. Als Haar in der Suppe fungiert der argentinische Unternehmer Alejandro de Tomaso, der Maserati gern kaufen würde. Chefingenieur Giulio Alfieri will das nicht, denn den Argentinier kann er nicht ausstehen. Klingt nach Ärger und Spannung? Es ist nur die Spitze des Eisbergs. Mehr steht in Marc Sonnerys Buch Maserati – The Citroën Years 1968–1975. Schluckt ein großer Hersteller einen kleinen, stirbt als erstes die Kreativität. Außer der Große heißt Citroën DIE SM-ÄRA 1968 – 1975 "#$" Mark Dixon 52 M A I 2 014 O C TA N E ...