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... als die eines ausgefeilten Sechszylinders. Der E30 war der einzige M3 mit vier Zylindern, spätere Serien hatten Sechszylinderund danach sogar hoch drehende V8-Motoren. Die neueste Ge neration wird nun – mit Biturboladern – zum Reihensechszylinder zurückkehren. Den Kern des originalen M3-Motors bildet die letzte Entwicklungsstufe des M10-Gussmotorblocks, der erstmals 1962 im BMW 1500 verwendet wurde und stark genug war für die 1400 PS eines turbogeladenen Formel-1-Brabham-BMW (im Qualifying- Trim). Der Zylinderkopf war – in Prototypform – eigentlich eine M1/M5-Gussform mit abgeschnittenem hinterem Drittel. Der Serienzylinderkopf hatte natürlich eine eigene Gussform, aber das Design der Verbrennungskammer mit den vier Ventilen war identisch, genauso wie die Anordnung der beiden oben liegenden Nockenwellen. Eine Motronic-Anlage von Bosch regelte Benzinzufuhr und Zündung. Das war, ganz grob, der E30 M3. Neu kostete er 1987 um die 50.000 Mark, er lag damit oberhalb der besten 5er Modelle und in etwa auf Augenhöhe mit den ersten Modellen der 7er Reihe. Mit Zustandsnote 1 ist er auch heute bei über € 30.000 angesiedelt. In etwa legt man heute für ein gutes Exemplar der ersten Jahre genauso viel auf den Tisch wie für den Neuwagen damals. Problematisch ist eigentlich gar nicht mal der Preis – man muss nur erst mal ein Exemplar finden, das nicht völlig ...