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... mit obenliegender Nockenwelle, die den Hubraum auf 3003 ccm erhöhte – wodurch er sich in die von der Motorsportbehörde (damals noch FISA) neu eingeführte Gruppe-2-Klasse schlich. Eine Bosch-Einspritzung ersetzte die Vergaser. Gebaut wurden von dem CSL wohl um die 200 Stück. Fords Evolution – auch 1971 – war der Capri 2600 RS. Der in Köln gebaute Stoßstangen-V6 wurde mit Aluminium-Köpfen und einer Kugelfischer- Einspritzung aufgemotzt, ein Jahr später wurde daraus der 3100 RS (mit leicht, um 98 ccm aufgebohrtem Essex V6 aus den englischen Modellen Zephyr und Zodiac). So lief das. Schnell und heftig ging’s zur Sache. Zurück in die Gegenwart – und damit zum wahren Zweck dieser Recherche: Wir wollen herausfinden, wie sich diese Autos vierzig Jahre später schlagen. Unser Problem: Wo findet man welche, bei denen immer noch die ganzen Spezialteile dran sind, mit denen sie einst ins Rennen geschickt wurden? Vor allem wollen wir, dass sie unter der Haube möglichst unverbastelt aussehen. Die Homologation und die ganzen Spezialklauseln erlaubten den Herstellern, wirklich sehr spezielle Motoren einzusetzen. Gebaut wurden die aber nur, solange der Bedarf da war und auch nur in der Menge, wie sie benötigt wurden. Heute das nachzubauen, was Weltkonzerne 1973 gestemmt haben, ist unmöglich; im Idealfall unsinnig teuer. Der hier abgebildete BMW CSL ist ...