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... Jahren damit beschäftigte. Auf seinen Erkenntnissen aufbauend entstand eins der strömungsgünstigsten Autos aller Zeiten: der Tatra T77A mit einem Strömungswiderstandskoeffizienten, einem cw-Wert von 0,212. Ich besitze einen T87 mit einem cw-Wert von 0,24. Ein Meisterwerk des Designs, seiner Zeit weit voraus. Nun könnte man annehmen, die moderne Aerodynamik käme auf noch bessere Werte als Jaray – doch das ist nur bei den wenigsten Wagen der Fall. Der McLaren F1, eins der geschmeidigsten Autos aller Zeiten, hat einen cw-Wert von 0,32. Der wird, genauso wie andere Supercars, unterboten von Fahrzeugen, die nicht einmal windschlüpfrig aussehen. Ein Toyota Prius kommt auf 0,25; Mercedes erreichte 0,26 mit seiner neuen B-Klasse – nicht gerade ein Auto, von dem man spontan annehmen würde, dass es sich durch die Luft schneidet. Einer der strömungsgünstigsten Pkw der Geschichte war der glücklose GM EV1 von 1996. Das Elektro-Auto von General Motors kam auf einen cw-Wert von 0,195. Doch die Zeit war dafür nicht reif, Benzin war damals spottbillig, und als der EV1 lanciert wurde, glaubten die Kunden, Elektromobile gehörten auf den Golfplatz. Oder auf den Parkplatz eines Seniorenwohnheims. Komisch ist, dass das, was sich die Menschheit landläufig unter Aerodynamik vorstellt, gar nicht den eigentlichen Punkt trifft. Sobald du einen Lamborghini ...