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... sonnige Wochenende ein wenig verblüffend: Der irgendwie noch junge, frische, vitale und aufregende »Klassiker für Klassiker« fand schon zum vierzigsten Mal statt. Ziemlich stattlich, das Alter – aber es ging mit Tempo zur Sache, immer noch sehr laut und mit viel Spaß. Über 500 Rennwagen waren zu sehen. Die ältesten waren aus den 1920ern, die – eigentlich – schnellsten vermutlich aus der Formel 1, unter den lautesten waren einige De Tomaso Pantera ..., von denen mindestens einer auf leisen Sohlen zum Start geschoben wurde und kleinlaut zurückgeschlichen ist. Das Jubiläumsfest war durch und durch gelungen, nicht zuletzt aus dem einen Grund: Keine Spur vom nieselnden Wischiwaschi-Wetter, wie es manchmal wochenlang in der Eifel hängt. An drei Tagen vierzig Rennen, in denen Walter Röhrl und Jochen Mass genauso beeindruckten und kämpften wie die Formel-1-Boliden der Ära von Jackie Stewart, Emerson Fittipaldi, Niki Lauda und Patrick Head (sprich: Ground-Effects und flatbottomed). Wie schon bei der Spa-Classic Ende Mai fuhr Joaquin Folch mit seinem Brabham BT49C von der Pole zum Sieg. Die Faustregel in der Eifel war oft: Umso hübscher die Einsatzwagen, desto vorsichtiger wurden sie pilotiert. Es gab zu viele Höhepunkte, als dass man einzelne hervorheben könnte. Aus Octane-Sicht war einer die erste Sitzung unseres redaktionellen Beirats. Ein anderer, unstrittiger ...