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... dem Stammsitz in Wales, ausgebildet in Eton und Cambridge. Der Sohn eines Parlamentsabgeordneten und Lords war kein Musterschüler, doch konnte er auf einen echten akademischen Titel im Ingenieurwesen verweisen. Nach dem Abschluss arbeitete er kurz für eine Eisenbahngesellschaft und als dritter Bordingenieur auf der väterlichen Yacht, bevor er 1903 in London einen Autohandel eröffnete. Das Geschäft wurde von seinem Vater unterstützt – offiziell als Vorschuss auf sein zu erwartendes Erbe. Viel wurde ihm schon in die Wiege gelegt, doch er war kein Bilderbuch-Aristokrat. Schon als Kind technikbegeistert, wuchs er mit schwarzen Rändern unter den Fingernägeln auf. In der Schule Charles Rolls Der Mann aus bestem Hause wollte mehr als Autos bauen oder die berühmteste Luxusmarke überhaupt begründen. Charles Rolls wollte die Zukunft gestalten. Nicht mehr und nicht weniger. nannten sie ihn „Dirty Rolls“. Während seines kurzen Lebens ließ er keine Gelegenheit aus, mit dem Maulschlüssel in der Hand auf Tauchstation zu gehen. Auf vielen seiner Reisen schlief er sogar unter seinem Gefährt, und er war so sparsam, dass er in Restaurants eigene Butterstollen auspackte. Drehte sich die Konversation bei Tisch um anderes als Technik, soll er recht schüchtern gewesen sein. So wie es sich für das jüngste von vier Kindern gehört, glänzte er mit einem gewissen ...