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... so ,viel Interesse haben, wird m keinem Lande der Welt so erschwert wie in der Schweiz. ImJahre 1913 nahm der Bund aus dem Benzinzoll 48 000 Fr. ein, indem 16000 Tonnen Benzin eingeführt wurden (einDrittel des Jahresquantums von 1924). 1923 betrug der Ansatz 12 Fr. auf 100 kg, was 5,3 Mill. Fr. Einnahmenergab. 1924 wurden die Automobilisten mit einem noch höheren Ansatz beglückt, 23 Fr. auf 100 kg (man redetein der Bundesversammlung immer nur von 20 Fr., indem man den 15prozentigen Tarazuschlag unterschlug), und11 Mill. Fr. eingenommen. Im Oktober 1924 hatte der Nationalrat den Bundesrat eingeladen, den Ansatz desZolles um ein Viertel zu reduzieren. Der Ständerat sodann erklärte, am Ansatz müsse festgehalten werden,weil die erhöhten Kosten für Strassenunterhalt eine solche Steuer gebieterisch verlangten, und in der Frühlingssession fiel auch der Nationalrat um und sagte mit 26 gegen 7 Stimmen Ja und Amen. Die Schweiz hatheute den höchsten Benzinzoll der Welt; er beträgt mehr als die Hälfte des Wertes der aus Amerika unddem Osten kommenden Ware franko Schweizergrenze. Das soll eine Belastung nach volkswirtschaftlichen Prinzipien sein. Das Argument mit den « erhöhten Kosten für Strassenunterhalt» war eitel Trug. Wir haben überhaupt keine Bundesstrassen, und an die Kantone ist bis heute noch nicht ein Rappen aus dem Benzinzoll zurückvergütet worden. Man spricht" ...