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... nach und nachimmer mehr an. Dann befand ich mich ihnen selbst gegenüber. Als erstes fiel mir auf, dass jedesmal vordem Schliessen eines Ventils eine kleine Gaswolke ausgepufft wurde. Sicherlich war eine falsche Einstellungdaran schuld oder die Ventilfedern waren zu schwach. Dann erinnerte ich mich, bemerkt zu haben, dass imersten Zylinder die Kompression nicht so war, wie sie sein sollte. Nun bot sich mir eine wunderbare Gelegenheit, selbst nachzusehen. Ich machte mich auf das nächste Oeffnen des betreffenden Ventils gefasst, undals dieser Moment eintrat, war ich mit einem Sprung im Zylinder drin. Potz Teufel, war das heiss hier!Immerhin aber angenehmer als in der Kälte, in der ich mich bis jetzt aufgehalten hatte. Ich befand mich nun auf der russbelegten Oberflächeder Ventilkammer, konnte das sprunghafte Arbeiten der Ventile neben mir und das schwingende Heben undSenken des Kolbens vor mir beobachten. Der Motor lief in diesem Zeitpunkt zweifellos mit voller Tourenzahl, aber trotzdem gelang es mir merkwürdigerweise, meine Auffassungsund Beobachtungsfähigkeit so zubeschleunigen, dass ich allen Bewegungen einzeln zu folgen vermochte. Als die Kurbelwelle und die Pleuelstange den Kolben niederzogen, drang durch das aufgegangene Einlassventil kühles Frischgas in den Raumund schien dem Kolben nachzustürzen. Selbst als der Kolben schon an seinem untern Totpunkt angelangt ...