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... Konstruktion beschrieben und abgebildtet. Dasselbe gilt von der Lenkung des Leyland selbst, die, wie man das schon aus unseren Bildern erraten kann, auf Umwegen erfolgt. Sie geschieht in der Tat durch ein Winkelgetriebe, das wir auch schon vor Jahren beschrieben und abgebildet haben. Das Mariessgetriebe eignet sich hierzu sehr gut, ausserdem erspart das Winkelgetriebe der Leyland-Lenkung Platz, den man den Passagieren zugute kommen lassen kann. Eine weitere Eigenart des Leylandwagens, der noch keine Vierräderbremsung besitzt, dagegen alle vier Bremsen auf die Hinterräder wirken lässt, ist die, dass die Fussbremse pneumatisch betätigt wird. Das geschieht auf sehr einfache Weise, indem eine Luftpumpe, die man mit dem Fusse tritt, das Bremsgestänge in Aktion bringt. Die Leyland-Fahrer sagen, dass es sonderbar beruht, diese pneumatische Fussbremse zu bedienen, da man hier den erfolgten Bremseffekt natürlich nicht mehr in den Füssen spürt, wie bei der Hebelbremse. Nach erreichter Bremsung tritt die Luft aus der Fusspumpe mit einem gut hörbaren Geräusch ins Freie, was an die Luftbremsen der Eisenund Strassenbahnen erinnert. Auch der Ventilatorantrieb, den wir ebenfalls schon früher beschrieben haben, ist eine gut durchdachte Konstruktion, da die Spannung des Gliederriemens auch hier pneumatisch erfolgt und zwar je nach der Motortourenzahl. Aehnliche ...