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... Anlaßvorrichtung ist natürlich nur diejenige, die durch Druck auf einen Knopf oder durch Fuß- tritt betätigt, den Benzinmotor zu jeder Zeit ohne irgend welche Vorbereitung und bei jeder Witterung auf 100—150 Umdrehungen pro Minute bringt, bei welcher Umlaufzahl der Betriebsmagnetapparat zündfähige Funken gibt. Diese Anlaßvorrichtung, der elektrische Anwerfmotor, soll in einem späteren Kapitel beschrieben werden. Es genügte vorläufig auch und für Flugzeuge überhaupt ein kleiner Magnetapparat, der durch Betätigung mittels Handkurbel vom Führersitz aus das in einem Motorzylinder befindliche, zündfähige Gasgemisch zur Explosion bringt und den Motor in Betrieb setzt. Bei Kraftfahrzeugen ist hierzu erforderlich, daß bei vorheriger Stillsetzung des Motors die Zündung bei ge- öffneter Gasdrosselklappe ausgeschaltet wird, damit in d e m Zylinder, dessen Kolben sich nach dem Auspendeln des Motors im Explosionsschub befindet, ein zündfähiges Gasgemisch von genügend hoher Kompression zurückbleibt. Der Magnetapparat wird mit Hilfe des sogenannten Sicherheits-Ausschalters, der an der Spritzwand am Führersitz befestigt ist, ausgeschaltet und zwar dadurch, daß bei der Schalter-Bewegung die Primärwicklung des Magnetapparates kurz geschlossen wird, was die Entstehung eines Stromes im Apparat verhindert. Die Gaszufuhr darf natürlich ...