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... kaner zu einem Zeitpunkt gesprengt worden seien, in dem all dies schon vollkommen sinnlos geworden war. Er sagte uns dies frei von Gehässig keit, einfach als eine traurige Feststellung der unvermeidbaren Folgen des Krieges. Auf diese Einstellung ohne Gehässigkeit sind wir auf unserer Reise oftmals gestoßen. — Eine halbe Stunde später fuhren wir den Gardasee entlang. Wir besuchten in Sirmione die Grotten des Catullus und die Skaligerburg. Dann ging es über die Gardesana am Westufer des Sees. Diese dürfte wohl die schönste Straße Europas sein. Man fährt sozusagen im Paradies. Die südliche Vegetation, der tief blaue See unterhalb der Straße, die schöne Bergwelt und die ingeniöse Anlage der Straße sind begeisternd. An manchen Stellen liegen zwei Drittel der Straße in Tunnels, die durch Fenster und kurze freie Stücke unterbrochen werden. — Bei Limone schlugen wir am Ufer des Sees die Zelte auf. Der nächste Tag führte uns hinauf fast auf die Spitje des Monte P a s u b i o. Dieser Berg bildete gewissermaßen die Thermophylen der österreichischen Alpenfront im ersten Weltkrieg. Vom Süden her führte seit jener Zeit eine italienische Kriegsstraße, die etwas verbessert wor den war, auf den Monte Pasubio. Kurz vor dem zweiten Weltkrieg war von den Italienern eine zweite Straße kühn in den Felswänden angelegt worden. Diese befuhren wir nun — und wir hatten viel zu ...