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... Visitenkarte. Am Mittwoch fuhren wir auf Probefahrt mit dem VW-Spezial mit Müller, von Hanstein, Polensky und Schlüter und fanden an der ersten Eisenbahnüberquerung einen Lancia Ardea, dessen Fahrgäste Bracco, Fagioli und der Argentinier Schwelm waren. Vorstellung, schnelle, lustige und freundliche Benzinrederei, Foto. Dann fuhren wir in Kette weiter und einer von uns übersiedelte zu Bracco, der, wie bei ihm üblich, in vollem Tempo, manchmal auf drei Rädern, durch die Kurven schoß (Fagioli sagte nichts, schüttelte aber manchmal den Kopf und schlug sich mit der Pfand aufs Knie!). Daß dann bei Braccos Wagen ein Wellenlager weich wurde, daß ein Rad des irrsinnig beanspruchten Lancia sich endlich selbständig machte und daß infolgedessen Po lensky im Heck des Fiats 1100 S des „1000- Meilen-Ehepaars“ Comirato nach Palermo aus Catania zurückfahren mußte, ist Nebensache. Den Deutschen war es sofort klar, daß ihre Aufgabe irrsinnig schwer gewesen wäre. Die italienischen Fabrikate der beiden für sie in Frage kommenden Klassen, bzw. 1100 und 730 Sport, können heute als das Beste, was es überhaupt gibt, betrachtet sein: hochleistende Motoren, sehr leichte, gut liegende Wagen, die mit den Tourenwagen, aus welchen sie manch mal stammen, überhaupt keine Verwandtschaft mehr haben und außerdem Fahrer, die die Strecke sehr gut kennen und die schließlich ein ganz ...