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... die Reichsmark, daß aber die effektive Kaufkraft der D-Mark bei technischen Erzeugnissen höchstens dem Wert von etwa 50 Reichspfennigen vor dem Kriege entspricht? Gewiß — mit Größtserien könnte heute ein einfacher Kleinstwagen wahrscheinlich schon wieder unter 2000 DM geliefert werden. Aber diejenigen Firmen, die in der Lage wären, einen Kleinstwagen in genügend großen Serien zu bringen, zeigten sich bislang desinteressiert. So blieb es bisher ausgesprochenen Kleinfirmen Vorbehalten, überhaupt etwas zu schaffen, was einem Kleinstfahrzeug ähnlich sieht. Die Pro duktion dieser Fahrzeuge erfolgt unter Zuhilfe nahme vieler zugelieferter Teile in sehr kleinen Serien, was zwar den Vorteil hat, daß bewährte Elemente verwendet werden und außerdem Jiebevoll gearbeitet werden kann. Aber es ist Btlar, daß so keine Mindestpreise erreicht werclen können. An einem Beispiel soll versucht werden, zu feigen, ob solche Kleinstfahrzeuge trotz ihrer ^relativ hohen Preise daseinsberechtigt sind: Die Firma H o 1 b e i n , Fahrzeugbau in Fferrlingen bei Ulm, deren Besitzer der Fachwelt durch die von ihm nach dem Kriege gebauten, erfolgrei chen Rennwagen kein Unbekannter ist, bringt unter dem Namen „C H A M PI O N“ ein solches zweisitziges Fahrzeug auf den Markt. Wir hatten Gelegenheit, einen Wagen längere Zeit zu fahren und glauben, ihn hinreichend kennen gelernt ...