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... da mit eine derartige Gefahr nicht wieder ent stehen konnte. Ich glaube, daß Sie die Fahrcharakteristik die ser Vollstromlinier richtig gekennzeichnet haben, obgleich bei höheren und höchsten Geschwindig keiten noch andere Momente auftreten, die Ihnen selbstverständlich nicht bekannt sein können. Tatsächlich geeignet, mit weniger PS größere Geschwindigkeiten zu erreichen, sind diese vollaerodyuainischen Verkleidungen für ausgespro chen schnelle Rennen, etwa am Grenzlandring und in Hockenheini. Aber selbst in Köln würde ich keinen Stromlinienwagen benutzen, da dort die Kurven zu eng sind. Es ist ganz klar, daß man einen Monoposto ganz anders in der Hand hat, und mit einem erstklassigen Fahrwerk wahre Wunderdinge an Fahrpräzision vollbringen kann. In den nor malen kurvenreichen europäischen Grand Prix- Strecken der dreißiger Jahre ist der Monoposto jedem gleich starken „Aerosaurier“ klar über legen, vor allem aber auch bei Bergrennen. Das Visieren über die Vorderräder ist im Kampf, bei Überholungen, beim Anschneiden von Kur ven absolut notwendig, und wenn man schon aerodynamisch günstig bauen will, so würde ich Halbstromlinieuwagen, bei denen die Kot flügel schwenkbar sind, wie man sie heute am Intertyp findet, vorziehen. Wenn Kling der Meinung ist, einen Vollstrom linier ebenso zu beherrschen wie einen Mono posto und mit ihm dieselben ...