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... sind in diesem Zusammenhang weniger von Bedeutung als die Tatsache, daß es sich um eine auf Grund der Rohstofflage und der verschiedenen techni schen und taktischen Anforderungen festgelegte Kompromißsorte handelte. Zweifellos wurde durch diesen Großversuch nachgewiesen, daß man mit einem Einheitsöl die verschiedensten Motoren im Sommer und Winter schmieren kann, ohne daß im allgemeinen in kurzer Zeit mit einem größeren Prozentsatz an Ausfällen zu rechnen ist. Aber beute interessiert weniger die Feststellung, daß es im Sinne der apokalyptischen „Sooder-Sof“-De vise überhaupt ging, sondern w i e es ging. Und da müssen leider viele Minuspunkte vermerkt werden. Schon in den ersten Monaten nach Einfüh rung des Einheitsöles traten ernste Schwierigkeiten bei der Schmierung inund aus ländischer Motoren auf, die in den Sommermonaten einer wesentlich zäh flüssigeren Sorte bedurften. Mit der zunehmenden Verwendung ausländischer Kraftfahrzeuge häuften sich die An stände, besonders bei Spezialmotoren und Kraft radmotoren. Einige Typen, wie z. B. Schiebermotoren, ergaben so viele Ausfälle durch Festfressen und Abreißen der Schieber sowie Verölen der Verbrennungs räume, daß entgegen allen Bestimmungen Rest bestände zähflüssiger Markenöle verwendet wer den mußten. Ganz allgemein lagen die K o 1 - benlaufzeiten wesentlich unter den nor malen ...