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... nach Paris gebracht. Die Aufbahrung erfolgte in weihevoller Form in der Kirche St. Philippe du Roule. Vier Rennfahrer hielten Tag und Nacht die Totenwache. Im Beisein des französi schen Finanzministers Petsche, eines Verwandten von Frau Christiane Wimille, wurde der tote Rennfahrer in feierlichem Rahmen l'ordre de la nation“ mit dem Kreuz der Ehrenlegion ausgezeichnet. Die Motoren von über 100 stehenden Pariser Auto- Taxis, Autobussen und Privatwagen summten dabei das Totenlied. Die Präsidien der großen Automobil klubs, alle Sportjournalisten von Rang und alle pro minenten Rennfahrer Frankreichs begleiteten Wimille auf seinem letzten Gang. Auf Wunsch der Witwe wurden die Berge von Blumen zum Triumphbogen ge bracht und am Grab des Unbekannten Soldaten nieder gelegt. Die Vereinigung französischer Rennfahrer, die AGACI, hat eine öffentliche Geldsammlung eingeleitet, um Wimille ein Denkmal zu errichten. * Inzwischen schreitet die südamerikanische Saison rasch vorwärts. Der Große Preis von Buenos Aires im Palermo-Park brachte bei sehr schlechter Zuschauer disziplin und lückenhafter Organisationsarbeit einen klaren Erfolg des jungen Italieners Ascari, der den Großen Preis des Staatspräsidenten Peron mit einem Mittel von 113,24 km/std. gewann. 1. Ascari, Italien (1,5 Ltr. Maserati) 113,24 km/std. 2. Villoresi, Italien (1,5 Ltr. Maserati) ...