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... wurde, wie uns Erich Bertram mitteilte, sowohl vom Deutschen Sportausschuß — das ist die Dach organisation des gesamten Ostzonensports als auch vom Hauptsportamt der Vier sektorenstadt Berlin anerkannt. Ihr künftiger Präsident wird voraussichtlich der euch allen ja bestens bekannte frühere Renningenieur des Auto-Union-DKW- Stalles, Oberingenieur Prüssing, Chemnitz, werden. Wie gesagt: „Der Not gehorchend...“; es handelt sich hier um ein Proforma- Gebilde, das wieder aufgelöst werden wird, sobald die Schlagbäume zwischen West und Ost in Deutschland fallen. In der Ostzone, wo FDJ (Freie Deutsche Jugend) und FDGB (Freier Deutscher Gewerkschaftsbund) Träger des Sportgeschehens sind, wurde der Motorrad- Rennsport den Untergliederungen des Deutschen Sportausschusses (Landes-, Be zirksund Kreissportausschüsse), und zwar in ihrem Rahmen den Radfahrsparten, an gegliedert. Dadurch darf man hoffen, daß, vorbehaltlich der Genehmigung durch die SMA, in der Saison 1949 in der Ostzone — Berlin arbeitet unabhängig davon — nicht nur Rennen in Schleiz und Wittenberg, sondern auch in Dresden, Chemnitz und Leipzig zur Durchführung gelangen. Wir können euch weiter verraten, daß die Berliner Motorrennfahrer-Vereinigung, die bereits über 100 aktive Mitglieder hat und gegenüber den Rennfahrern der Ostzone schon einen fast zweijährigen Zeitvorsprung besitzt, außerordentlich ...