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... im Durchschnitt 15,5 Liter/100 km verbraucht. Un sere Fahrweise war dabei nicht auf Erzielung geringen Verbrauchs, sondern Ausnützung der Kraftstoff, Reifenund nicht zuletzt Nervenver schleiß. Und man sieht es ja auch auf den Auto bahnen und Landstraßen: die wenigsten Besitzer schneller Wagen — gleich welcher Marke — pflegen die mögliche Geschwindigkeit auszu nützen. Eines allerdings paßt nicht zum Prädikat „Reisewagen“. Der 47-Liter-Tank, der gerade für rund 300 km Fahrstrecke reicht. Der dürfte für den 220 um ein Erkleckliches größer sein. Jedenfalls ist es erfreulich, daß die deutsche Automobilindustrie offensichtlich immer mehr dazu kommt, schnelle und lebendige Personen- -Ta». vr- Schon immer ließen sich die Wagen von Daimler-Benz gut vor Schlössern fotografieren: ihre bewußt konventionelle Form ist dem Geist einer Zeit adäquat, in der Tradition etwas galt. Unser Testwagen vor dem Schloß Ludwigsburg ist darüber hinaus das jüngste Kind eines in Untertürkheim neuen Geistes: er heißt Temperament und springlebendiges Leben. aber doch eher schwerfällig aussehenden Wagen kaum ein solches spertwagenmäßiges Tempera ment zu. Von allen deutschen Serienwagen über trifft ihn in dieser Beziehung nur der Mercedes 300 und um ein geringes der Porsche 1,3 Liter, der allerdings als ausgesprochener Sportwagen mit dem ausgewachsenen, fünfsitzigen 220 nur bedingt ...