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... — also bei solchen Gütern, wo das Umladen lästig und der Hauszu-Haus-Verkehr besonders vorteilhaft, ivo vor allem die Eisenbahntarife besonders hoch waren. Um das künstliche Tarif System der Schiene nicht zum Einsturz zu bringen, mußte die Eisenbahn bzw. der Staat dafür sorgen, daß auch die Tarife des Lastkraftivagenverkchrs nicht mehr sachlich blieben, sondern verkünstelt wurden. Die mit Schiene und Kraft fahrt in Wettbewerb stehende Binnenschiffahrt mußte auch an gepaßt werden, während bei der besonders schnellen, aber teuren Luft fracht der Wettbewerb wohl noch nicht besonders drückend gewor den ist. So ungefähr liegen heute die Verhältnisse in Deutschland. Die Fach leute der Schiene dürften der Meinung sein, daß man in gleicher Weise weiter gehen und etwaige Tarijänderungen, übrigens auch Subventionen und Sonderbelastungen, im gegenseitigen politischen Kampf gegenein ander aushandeln müsse. Ist dieser Standpunkt wohl richtig, wenn man ihn als Konsument oder Steuerzahler anschaut? In diesem politischen Kampf um Tarife, Sub ventionen und Sonderbelastungen stehen auf der einen Seite Staat und Behörden und stehen auf der anderen Seite die großen Zahlen ein zelner Kraftfahrer, Speditionsbetriebe, allenfalls zugeordneter Orga nisationen. Auf welcher Seite da in jeder Weise die Übermacht ist, ver steht sich ganz von selbst. Das hat die Kraftfahrt ja auch ...